Evi Allemann beim VCS Thurgau

An der Jahresversammlung der Sektion Thurgau des Verkehrsclubs der Schweiz VCS am 27. März in Frauenfeld sprach die Berner Nationalrätin und Präsidentin des VCS Schweiz Evi Allemann über den kürzlich in die Vernehmlassung geschickten Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrsfonds NAF.

Wie bei der Bahn mit FABI soll bei den Strassen die Finanzierung von Betrieb, Unterhalt und Agglomerationsprogrammen durch einen Fonds geregelt werden.  Eine Absage erteilte sie der schier endlosen Ausbauwunschliste für Strassen:  „Unsere Infrastruktur muss umwelt- und klimaverträglich sein und wir müssen eine Verlagerung von der  Strasse auf die Schiene vorantreiben.   Staustrecken sollten in absehbarer Zeit mit kürzeren Fahrzeugabständen dank intelligenter Technik  entschärft werden können.“

Der Netzbeschluss mit Überführung von Kantonsstrassen in Nationalstrassen ist nicht im NAF enthalten und damit auch nicht die Finanzierung des Neubaus der Bodensee-Thurtalstrasse BTS.  Eine Mehrheit für die zusätzliche separate Finanzierung müsste zuerst noch gefunden werden.

Im ersten geschäftlichen Teil  Jahresversammlung betonte der Präsident Peter Wildberger, dass 2014 nach der FABI-Abstimmung wohl ein weiterer grosser Brocken auf den VCS zukomme, nämlich die Auseinandersetzung um die zweite Gotthardröhre. Der VCS wird ein Referendum  dagegen unterstützen.   

Peter Wildberger Frauenfeld

 

"VCS bevorzugt Agglo-Fonds", Thurgauer Tagblatt vom 29.3.2014 (als PDF)

Weitere Infos zur GV gibts hier