VCS Thurgau für Energiestrategie 2050

Die Umweltverbände sind für die Energiestrategie 2050 und hoffen auf ein JA an der Urne am 21.5.2017.

Den Artikel in der Thurgauer Zeitung finden Sie hier.

März 2017 - Velopumpe in Arbon

Peter Wildberger, Präsident, weihte zusammen mit dem Stadtrat und der Präsidentin von Pro Velo Thurgau die erste Pumpe im Kanton ein

Die erste Velopumpe im Kanton Thurgau wurde in Arbon installiert, dank der grosszügigen Unterstützung des VCS Sektion Thurgau.

Den Artikel in der Thurgauer Zeitung finden Sie hier.

April 2017 - gelungene Velobörse

Andrang an der Velobörse in Kreuzlingen

Die Velobörse am 1.4.2017 war ein voller Erfolg. 3/4 der ca. 140 Velos konnten den Besitzer wechseln.

Den Artikel in der Thurgauer Zeitung finden Sie hier.

Dezember 2016 - Outlet Edelreich steht nächste Runde bevor

 Ende Januar fällt die ausserordentliche Gemeindeversammlung in Müllheim eine wichtige Entscheidung betreffend dem Outlet Edelreich in Wigoltingen.

 

Den Artikel in der Thurgauer Zeitung finden Sie hier.

Dezember 2016 - Vernehmlassung öffentlicher Verkehr

Der Kanton Thurgau hat das Konzept öffentlicher Regionalverkehr Kanton Thurgau 2019 - 2024 aufgelegt. Bis im Dezember konnte der VCS Sektion Thurgau dazu Stellung nehmen.

Die Vernehmlassung finden Sie hier.

Dezember 2016 - Vernehmlassung Langsamverkehrskonzept Thurgau

Der Kanton Thurgau will den Langsamverkehr fördern. Dazu liess der Regierungsrat ein Langsamverkehrskonzept erarbeiten. Bis im Dezember konnte der VCS Sektion Thurgau dazu Stellung nehmen.

Die Vernehmlassung finden Sie hier.

November 2016 - Mobil sein und bleiben

Am 14.11.2016 kam Tele Top an den Kurs mobil sein und bleiben, der vom VCS Sektion Thurgau, der Pro Senectute und der Kantonspolizei durchgeführt wird.

 

 

Mobil sein und bleiben in Kreuzlingen

Oktober 2016 - Stellungnahme Aggloprogramm Kreuzlingen-Konstanz

Stellungnahme zum Aggloprogramm Kreuzlingen-Konstanz 3. Generation

Die ganze Stellungnahme als .pdf finden Sie hier.

September 2016 - Eingabe Richtplanrevision

Stellungnahme zur Richtplanrevision

Die ganze Stellungnahme als .pdf finden Sie hier.

August 2016 - Stellungnahme Aggloprogramm Frauenfeld 3. Generation

Die vordringlichsten Verkehrsprobleme in der Ostschweiz sind in den Städten und Agglomerationen zu lösen. Statt viel Geld in neue Schnellstrassen zu investieren, welche Staus in und um die Städte produzieren würden ist es effizienter, intelligente Lösungen für die Agglomerationen zu entwickeln. Mit zunehmend dichterem Bauen müssen aus Platzgründen für unsere Mobilität in vielen Fällen andere Verkehrsmittel als der vierrädrige Untersatz gewählt und gefördert werden. In diesem Sinne hat sich die VCS Sektion Thurgau in der Vernehmlassung zum Agglomerationsprogramm 3. Generation in den Agglomerationen St. Gallen/Oberthurgau, Kreuzlingen/Konstanz und Frauenfeld geäussert:

Es sollen attraktive, abgasarme Fuss- und Velowege in und zwischen den Wohn- und Geschäftsgebieten geschaffen werden. In neu zu entwickelnden Quartieren wie dem Frauenfelder Langdorf sollen grosszügige Fussgänger- und Langsamverkehrszonen ausgeschieden und die Verkehrskonzepte nicht einseitig auf das Auto ausgerichtet werden. 2 Stunden parkieren darf mindestens so viel kosten wie die Fahrt hin und zurück mit dem Bus.

Hier finden Sie unsere Stellungnahme zum Aggloprogtramm Frauenfeld 3. Generation als .pdf. 

August 2016 - Leserbrief zur Motocross Anlage in Gachnang

Motocross, kurzfristiger Spass auf Kosten künftiger Generationen

Dass 30‘000 Menschen in den Zuschauerrängen zwei coole Tage erleben, ist toll. Dass junge Männer, statt herumzuhängen, mit Begeisterung und Disziplin trainieren und fahrtechnische Höchstleistungen vollbringen, ebenso.  Achtung gebührt auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Grossanlasses beigetragen haben. Es gibt aber auch eine andere Sicht. Ist es statthaft, für kurzfristige Vergnügen munter beizutragen zur Verschwendung von zur Neige gehenden Ressourcen und zur Anheizung des Klimas  (Benzinverbrauch  und CO2-Ausstoss)?  Die Auswirkungen unseres Tuns auf Regionen, wo sich die Klimaveränderung jetzt schon negativ auswirkt und die Zerstörung der Lebensgrundlagen für künftige Generationen auch bei uns  dürfen uns nicht gleichgültig sein.  Frauenfeld ist stolz auf sein Energiestadt-Label. Genügt es, dass die eine Hand ein bisschen spart, während die andere grosszügig verschwendet?

Heidi Bieri Wildberger, Frauenfeld

August 2016 - Aktionstag Freizeit in Frauenfeld

Freizeit in Frauenfeld

Am 20. August sah man auf dem Badiparkplatz in Frauenfeld ausnahmsweise mal keine Autos, sondern viel Marktstände, die auf eine nachhaltige Mobilität hinwiesen. Man solle das Auto mal stehen lassen und sich zu Fuss, mit dem Velo, mit dem Bus oder per Zug fortbewegen- so der Tenor der Veranstaltung, welche eine erste Massnahme des Mobilitätskonzeptes 2030 der Stadt Frauenfeld war.

E-Bikes, E-Scooter, Segways und diverse Kinderspielzeuge konnten an den verschiedenen Ständen getestet werden. Am Stand des VCS Sektion Thurgau stand die Schulwegsicherheit im Vordergrund. Auf einem Teppich konnte spielerisch der Schulweg abgegangen werden - hier zeigte sich, wer viel weiss, kommt schneller voran.

Viele Kinder spielten und auch Erwachsene wurden in den Bann gezogen, nur das Wetter spielte ab Mittag leider nicht mehr mit. Trotz Regen war es ein gelungener Anlass, um den Leuten aufzuzeigen, dass das Auto gerne mal öfters in der Garage gelassen werden kann und sich smarte Mobilitätsformen auszahlen.

Auch Erwachsene waren vom Spiel fasziniert

April 2016 -Leserbrief Nein zur Milchkuhinitiative

Nein zur Milchkuhinitiative
Es ist überhaupt nicht so, dass der private motorisierte Verkehr mit seinen Abgaben für alle Strassenkosten aufkommt, wie das die Initiative“Für eine faire Verkehrsfinanzierung“ zu suggerieren versucht. Streckenmässig der grösste Teil unserer Strassen, nämlich die Gemeindestrassen, werden mit Steuergeldern bezahlt. Allein die Stadt Frauenfeld besitzt 115 Kilometer Gemeindestrassen, die unterhalten und erneuert werden müssen. Dafür zahlen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jährlich rund 10 Millionen Franken. In weitläufigen Landgemeinden ist der prozentuale Anteil an Steuergeldern für die Strassen noch einiges grösser. Hochgerechnet auf die ganze Schweiz sind es mehr als 3 Milliarden Franken pro Jahr, mit denen der private Verkehr subventioniert wird. Dabei sind die externen Kosten wie Lärm, Luftbelastung oder Unfallkosten noch nicht eingeschlossen. Von Milchkuh kann keine Rede sein. Deshalb ist es nichts wie recht, wenn auf Bundesebene ein Teil der Abgaben in die allgemeine Bundeskasse fliessen und wir am 10. Juni ein Nein einlegen.
Peter Wildberger Gemeinderat Frauenfeld

April 2016 - erfolgreiche Velobörse in Kreuzlingen

grosse Auswahl an der Velobörse Kreuzlingen

Der VCS Thurgau organiserte zum wiederholten Male eine Velobörse in Kreuzlingen. Viele grosse und kleine Fahrräder fanden glückliche neue Besitzer. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfer und Helferinnen!

März 2016 - Jahresversammlung in Kreuzlingen

Am 15. März fand im Foyer des Seemuseums Kreuzlingen, umrahmt von Gerätschaften alter Lastkähne, die diesjährige Jahresversammlung statt. Im Zeichen der Verjüngung löste Vera Zahner Susanne Frischknecht als Geschäftsführerin und Joe Brägger Ernst Frischknecht als Revisor ab. Leider kündigte auch Jana Brönimann ihren Rücktritt aus dem Vorstand an, da sie als junge Mutter andere Prioritäten setzen muss. Herzlichen Dank den Zurücktretenden für ihre langjährige Mitarbeit!
Im zweiten, öffentlichen Teil berichtete Andi Schuster vom kantonalen Tiefbauamt über die Entwicklung und den Stand des Langsamverkehrskonzeptes im Thurgau. Dieses soll noch dieses Jahr dem Grossen Rat unterbreitet werden. Es entbindet die Gemeinden nicht, ihre lokalen Netze selbst voran zu treiben.
Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob der naturnahe Unterseeweg Kreuzlingen-Gottlieben-Ermatingen so belassen oder möglichst bald mit einer Bitumen-Fahrspur ergänzt werden soll, um zu Fuss gehende und Radfahrerinnen zu trennen und diesen bei jedem Wetter mehr Komfort zu geben.

Einladung zur Jahresversammlung (als PDF)
"VCS kämpft gegen Bau und Ausbau von Einkaufszentren", Thurgauer Zeitung vom 17.3.2016 (als PDF)

März 2016- Keine Bewilligung für Motocross-Piste in Niederwil

Das im letzten Oktober aufgelegte Baugesuch für einen Motocross Parcours in Niederwil auf 8 Hektaren Land mit Fruchtfolgeflächen und mit 15 bis zu 7 Meter hohen künstlichen Hügeln vorgesehen für WM Rennen jeweils anfangs August wurde von der Gemeinde Gachnang abgelehnt. Unsere Einsprache wurde damit klar gutgeheissen und war gestützt worden durch die kantonalen Ämter für Raumentwicklung und Landwirtschaft. In einer Landwirtschaftszone und ohne Umweltverträglichkeitsprüfung ist das Erstellen eines solchen Parcours nicht möglich.


"Keine Bewilligung für Niederwiler Motocross-Piste", Thurgauer Zeitung 13.03.2016 (als PDF)

Februar 2016 - Öffnung Einbahnstrassen für Velogegenverkehr

Für die Öffnung der Einbahnen für Velofahrer räumt der Bund eine vierjährige Umsetzungphase ein. Das heisst, dass die Gemeinden bis 31. Dezember 2019 Zeit haben, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass die Öffnung konsequent umgesetzt wird und führt auf der Homepage eine Liste mit Beispielen aus dem Thurgau. Der VCS Sektion Thurgau unterstützt dieses Vorhaben.
Mehr dazu auf der Homepage von ProVelo Thurgau

Januar 2016- Vernehmlassung Mobilitätskonzept Frauenfeld

Der VCS Thurgau dankt der Stadt Frauenfeld für die Möglichkeit zur Vernehmlassung zum Mobilitätskonzept "Mobilität 2013".
Es ist wichtig, sich periodisch vertieft mit der Mobilität und den damit verbundenen positiven Seiten, aber auch mit ihren Problemen auseinanderzusetzen und zu versuchen, sie in eine für Menschen und Umwelt optimale Richtung zu steuern.

Stellungnahme zum Mobilitätskonzept
der Stadt Frauenfeld, 14.1.2016 (als PDF)

Januar 2016- Thurgauer Komitee NEIN zur 2. Gotthardröhre

Im Hinblick auf die eidgenössische Volksabstimmung am 28. Februar über den Transitverkehr im Alpengebiet hat sich im Thurgau ein überparteiliches kantonales Komitee Nein zur 2. Röhre am Gotthard gebildet. Mit dem Leitsatz verladen statt verlochen steht der sorgsame Umgang mit den Alpen, dem Klima und der Luft sowie der haushälterische Umgang mit den Finanzen im Vordergrund. Mehr zum Thurgauer Komitee finden sie hier.

November 2015 -Einladung Vortrag zur Notwendigkeit der Energiewende

Die Solargenossenschaft Frauenfeld mit rund 200 GenossenschafterInnen verbreitet seit 25 Jahren Wissen über erneuerbare Energien, realisiert eigene und unterstützt Solarstromanlagen Dritter.
Zum 25jährigen Jubiläum lädt die Genossenschaft am 1.Dezember 2015 ein zum öffentlichen und kostenlosen Vortag "Der globale Kampf um Erdöl und Erdgas: Warum wir die Energiewende brauchen. "

Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher. Er leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel und untersucht als Energieexperte den globalen Kampf ums Erdöl und das Potential der erneuerbaren Energien.

 

Einladung zum öffentlichen Vortrag (als PDF)

"Fossile Schweiz" eine Studie des Swiss Institute for Peace and Energy Reserach (als PDF)

November 2015 - Velosammlung für Rumänien

Eine Gruppe um Brigitte Ladner, Vorstandsmitglied des VCS Thurgau, sammelte am Samstag 7.11.2015 in Romanshorn über 50 alte Velos. Diese gehen nach Rumänien wo damit Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Herzlichen Dank für den Einsatz!

Oktober 2015 - Neue Geschäftsstellen-Leitung VCS Thurgau

Vera Zahner

Nachdem unsere langjährige Geschäftsführerin Susanne Frischknecht ihre Stelle per Ende Dezember 2015 gekündet hat, freuen wir uns sehr eine kompetente Nachfolge gefunden zu haben.
Vera Zahner wird bereits ab 1.November für den VCS Thurgau tätig sein und mit der Kampagnenarbeit für das Nein zur zweiten Gotthard-Röhre einsteigen. Wir wünschen Vera Zahner einen guten Einstieg und danken Susanne Frischknecht bereits jetzt für die geleistete Arbeit.

Oktober 15 - Einsprache Motocross Gachnang

Auf diesem Zuckerrübenacker und der Wiese käme der Start und das erste Hindernis zu stehen

Die Sektion Thurgau des Verkehrs-Club der Schweiz VCS erhebt Einspruch gegen das gegenwärtig in Gachnang aufgelegte Baugesuch einer Motocross-Rennpiste samt Hindernissen und Zuschauertribüne auf den Äckern zwischen der Frauenfelder Zuckerfabrik und Niederwil. Entscheidende Vorbedingungen fehlen, um dieses Baugesuch bewilligen zu können: Zonenänderung und Betriebsbewilligung mit Betriebsreglement, Mobilitätsmanagement und Umweltverträglichkeitsprüfung.

Medienmitteilung vom 12.10.2015 (als PDF)

"VCS erhebt Einsprache gegen Motocross-Pläne", TG-Zeitung vom 13.10.2015 (als PDF)

September 2015- Schnellzug Konstanz-St.Gallen

Der VCS Thurgau begrüsst es, dass der Schnellzug Konstanz-Kreuzlingen-Romanshorn-St. Gallen wie ursprünglich geplant auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 verkehrt. Als bekannt wurde, dass der Bund die Einführung dieses Zuges verschieben will, hat der VCS Thurgau und die Initiative Bodensee S-Bahn bei verschiedenen Stellen interveniert und zu Bedenken gegeben, dass die Kreuzungsstellen extra bereits erstellt worden seien und der Zug für die Reisenden eine wirklich grosse Zeitersparnis bringe. Die Initiative Bodensee-S-Bahn hat sich in einem Brief beim zuständigen Regierungsrat Kaspar Schläpfer für seinen Einsatz zur Einführung bedankt.

Brief an RR K.Schläpfer der Initiative Bodensee-S-Bahn, 5.10.2015 (als PDF)
"Schneller mit dem Zug von St.Gallen nach Konstanz"
, TG-Zeitung vom 14.08.15 (als PDF)

 

August 2015 - Kreuzlinger Konzept für Fuss- und Radverkehr

Die Stadt Kreuzlingen hat ein umfassendes Konzept für den Langsamverkehr (Fuss- und Radverkehr) erarbeitet als Alternative zum überbordenden Autoverkehr. Das begrüsst die Sektion Thurgau des VCS Verkehrsclub der Schweiz sehr und nimmt Stelllung zu den für sie wichtigen Ziele und Massnahmen.

Medienmitteilung vom 25.8.2015 (als PDF)

 

August 2015 - Alpenfeuer mit Beteiligung des VCS Thurgau

Seit 1988 wird mit Höhenfeuern an den kulturellen Reichtum des Alpenraums erinnert und vor der Zerstörung des sensiblen Ökosystems gewarnt. 2015 nahmen am 8. August rund 150 Personen inklusive einer Thurgauer Delegation an einem Demonstrationszug von Hospental auf dem alten gepflästerten Säumerweg hinauf zum Gotthardpass teil. Dies als Zeichen des Widerstands gegen eine 2. Strassenröhre. Die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels soll mit einem leistungsfähigen Verlad überbrückt werden. Da wegen Waldbrandgefahr auf das traditionelle Holzfeuer verzichtet werden musste, hielten Jon Pult Chur, Präsident Alpeninitiative und die Nationalrätinnen Marina Carobbio Lumino/TI und Regula Rytz Bern ihre feurigen Reden unter Fackellicht. Die Berggebiete bleiben nur lebenswert, wenn sie vor dem Transitverkehr geschützt werden. Der zweimalige Volksentscheid zum Schutz der Alpen darf nicht umgestossen werden.

Peter Wildberger, Präsident VCS Thurgau

Juli 16- Bericht zur neu revidierten Verkehrsordnung

Das Radfahren wird verbessert
Die vom Bundesrat revidierte Verkehrsverordnung gilt ab dem 1. Januar 2016 und bringt für die Velo Fahrenden einige Verbesserungen, die der VCS Sektion Thurgau ausdrücklich begrüsst.
Neu wird es möglich sein, in einer Rechtsabbiegespur Velos mit einem gelben Pfeil das Geradeausfahren zu ermöglichen.
In einspurigen Kreiseln war es schon möglich, vom Rechtsfahren abzuweichen. Künftig wird diese Regelung auch in mehrspurigen Kreiseln gelten.
Erfreulich ist die neue Bestimmung, dass Einbahnstrassen standardmässig geöffnet werden für den Velogegenverkehr. Neu müssen die Behörden den Gegenverkehr erlauben, es sei denn, es hätte nicht genug Platz. Damit ist die „Beweislast“ umgekehrt: es muss nicht mehr bewiesen werden, dass der Velogegenverkehr möglich ist, sondern dass er nicht möglich ist.
Mit dem neuen Signal „Sackgasse mit Ausnahmen“ können Strassen und Wege gekennzeichnet werden, die für den Fuss- und/oder Veloverkehr durchlässig sind. Heute muss dies mit einer Zusatztafel gekennzeichnet werden.
Die für das Fahrrad freigegebenen Trottoirs dürfen neu sowohl von Velos wie von „langsamen“ Elektrovelos befahren werden. Gemäss heutiger Bestimmung müssten letztere den Motor abstellen. Weiterhin gilt dies für die „schnellen“ E-Bikes.
Leider nicht in der neuen Verordnung enthalten sind ein Überholverbot von Velos in Kreiseln oder die Schaffung der Möglichkeit, dem Veloverkehr das Rechtsabbiegen bei rot zu erlauben. Diese attraktive und verkehrssichere Massnahme sollte – wie in Frankreich – auch bei uns eingeführt werden.
Wir bitten unsere Mitglieder zu prüfen, ob in ihrer Gemeinde  z. B. Einbahnstrassen bestehen, die für das Velo in der Gegenrichtung geöffnet werden sollten.


Peter Wildberger, Präsident VCS Thurgau

Juni 2015- Anfrage Murgweg Frauenfeld

Am 14.6.2015 reichte VCS-Thurgau Präsident Peter Wildberger als frauenfelder Gemeinderat folgende Einfache Anfrage an den Stadtrat ein:

Einfache Anfrage -Fussweg zwischen Baliere- und Kurzenerchingerstrasse

Seit vielen Jahrzehnten, wohl seitdem der Bahnübergang Kurzenerchingerstrasse aufgehoben wurde, besteht ein häufig begangener Fussweg von der Balierestrasse entlang dem Westufer der Murg unter den Brücken der Bahnhofstrasse und der Bahnlinie hindurch zur Kurzenerchingerstrasse. Viele Leute schätzen diese reizvolle, naturnahe Abkürzung nahe dem Fluss mitten in der Stadt und können damit die Querung der gefährlichen Bahnhofstrasse vermeiden. In den achtziger Jahren gelangte die damalige „Arbeitsgruppe Wohnen und Verkehr“ an den Stadtrat mit der Bitte, dort auch eine Veloverbindung anzulegen. Aufgrund des Widerstands eines Anstössers wurde dies nicht möglich. Stadtrat Kramer versicherte jedoch, der bestehende und damals schon häufig benützte Fussweg könne nicht geschlossen werden, da es sich um einen alten Kirchweg mit daraus resultierendem Gewohnheitsrecht handle.
Nun wurde in den letzten Tagen der Weg mit einem massiven Metallhag mit Drahtmaschen bei der SBB Brücke zugemacht. Die Pfosten wurden fest einbetoniert und bei der Brücke mit Schrauben in den Brückenpfeiler befestigt. (siehe beiliegendes Bild). Deshalb stelle ich dem Stadtrat folgende Fragen:
1.    Wurde der Stadtrat oder das Tiefbauamt über die Schliessung dieses Fusswegs vorgängig informiert? Hat er dazu sein Einverständnis gegeben?
2.    Wer hat die Arbeit ausgeführt und in welchem Auftrag?
3.    Ist es statthaft, wenn Einzelpersonen diesen seit mehr als einem halben Jahrhundert häufig benutzten Weg blockieren können?
4.    Im Kurzdorf hat es viele Fusswegverbindungen auf privatem Boden bei Arealüberbauungen oder auch an meinem Haus vorbei. Teilt der Stadtrat meine Meinung, dass es von grossem öffentlichem Interesse ist, wenn diese Wege offen bleiben?
5.    Wie gedenkt der Stadtrat, diese für die Frauenfelder Bevölkerung aber auch für die Ladengeschäfte an der Balierestrasse wichtige Verbindung aufrecht zu erhalten? Im aktuellen städtischen Richtplan (Teilrichtplan Fussverkehr) ist sie als „Netzlücke“ eingetragen.
Für die Beantwortung der Fragen danke ich dem Stadtrat im Voraus.
Frauenfeld, den 15. Juni 2015

Peter Wildberger  Gemeinderat

 

Bericht "Zaun versperrt Trampelpfad", Thurgauer Zeitung, 17.06.2015 (als PDF)

März 2015- Jahresversammlung 2015

Am 19. März 2015 hat im Restaurant Frohsinn in Weinfelden die Jahresversammlung 2015 stattgefunden. Im geschäftlichen Teil wurde der Vorstand in der jetzigen Zusammensetzung einstimmig bestätigt. Der kürzlich verstorbene ehemalige Präsident Urs Gessner wurde mit einer Schweigeminute geehrt.
Im Anschluss daran referierte Alf Arnold, Landrat und bis 2014 Geschäftsführer der Alpeninitiative über die Sanierung des Gotthardtunnels und Alternativen zum Bau einer zweiten Röhre.

"Verladen statt Verlochen", Thurgauer Zeitung vom 25.3.2015 (als PDF)

Dezember 2014- Mobilitätskurse 2015

Nachdem die Mobilitätskurse im Mai und September 2014 sehr gut besucht waren, werden diese auch 2015 vom VCS und ProSenectute in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisiert. Nun stehen die Daten fest.
Der Kurs findet am 26. Mai 2015 in Frauenfeld,  am 23. Oktober 2015 in Romanshorn, am 2. November 2015 in Weinfelden und am 3. November 2015 in Kreuzlingen statt. 

Weitere Infos finden sie hier.

November 2014- Vernehmlassung ÖV-Gesetz

Das aus dem Jahre 1988 stammende Gesetz über die Förderung des öffentlichen Verkehrs siehe www.rechtsbuch.tg.ch unter RB 742.1 soll revidiert werden. Wichtig ist, die Wirtschafts- und Lebensräume optimal zu verbinden und den Anteil der umweltschonenden Verkehrsträger zu erhöhen. Zudem muss die Finanzierung z.T. neu geregelt werden. Zum Entwurf des totalrevidierten Gesetz über die Förderung des öffentlichen Verkehrs  hat der VCS Sektion Thurgau eine Stellungnahme ausgearbeitet.

Stellungnahme zum Entwurf für ein totalrevidiertes Gesetz über die Förderung des öffentlichen Verkehrs, VCS Thurgau, 24.11.2014 (als PDF)

November 2014- NEIN zur zweiten Gotthardröhre

Der Verein «Nein zur 2. Gotthardröhre» startet das Referendum gegen den Bau einer 2. Gotthardröhre. Neben dem VCS sind rund 50 nationale und regionale Organisationen vertreten.

Alles weitere zum Referendum (inkl. Unterschriftenbögen) findet sich hier.

Medientmitteilung VCS Thurgau "Nicht nur am Gotthard mehr Sicherheit auf der Strasse" vom 27.Oktober 2014 als PDF

Oktober 2014 - Datum Velobörse 2015

Die Velobörse Kreuzlingen findet am Samstag 2.Mai 2015 statt.

September 2014- Lohnende Mobilitätskonzepte

Eine wichtige Tätigkeit unserer Sektion war in den letzten Jahren das Entwickeln und Durchsetzen eines umweltschonenden Verkehsmanagements bei verkehrsintensiven Anlagen, so bei den Spitälern Münsterlingen und Frauenfeld, dem Fachmarkt Allmendcenter in Frauenfeld und dem Lidl-Verteilzentrum in Weinfelden. Dabei hat der VCS durchaus einiges bewegt.
Mittels Vereinbarungen im Bauauflageverfahren konnten wir jeweils erreichen, dass versucht wird, mit Orientierungshilfen, Vorgaben und finanziellen Anreizen den Einsatz des optimalen Verkehrsmittels zu bewirken – statt dass aus Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit einfach das bereitstehende Auto gestartet wird. Anzeigetafeln bei den Eingängen der Spitäler, die über Abfahrtszeiten von Bussen und Zügen informieren, erleichtern deren Benutzung. Bau und Betrieb der Parkplätze und der zuführenden Gemeindestrassen kosten viel Geld, weshalb eine Parkplatzbewirtschaftung durchaus gerechtfertigt ist.
Gefahrlose und direkte Fusswege und genügend Veloabstellplätze bei den Eingängen sollen die umweltfreundlichsten Besucherinnen und Mitarbeiter begünstigen. In Frauenfeld konnten wir erreichen, dass das Allmendcenter finanzielle Beiträge an die neue Linie 5 des Stadtbusses zahlt

August 2014- Neue Mobilitätskurse für Senioren

… und schon ist die Benutzung des Stadtbusses Frauenfeld keine Hexerei mehr.

Sich im modernen Verkehr und insbesondere mit den Billett-Automaten besser zurechtfinden, so lautet das Ziel. Schritt für Schritt leiten Fachleute dazu an. Nach dem erfolgreichen Kurs im Mai organisiert der VCS Thurgau zusammen mit Pro Senectute am Mittwoch, 17. September 2014 erneut je einen Kurs am Morgen (ab 08.30 Uhr) und am Nachmittag (ab 13.30 Uhr) im Rathaus und in der Umgebung des Bahnhofs Frauenfeld. Für 2015 sind auch Kurse in Kreuzlingen geplant. Die Kurse sind kostenlos.
Anmeldung und Auskunft: Telefon 071 626 10 83, www.tg.pro-senectute.ch, info[at]tg.pro-senectute[punkt]ch

August 2014- Medienmiteilung "Tagesparkieren Frauenfeld"

Tagesparkieren in den Quartieren von Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld ist daran, sich verkehrsmässig von einem Dorf,  wo jede Person jederzeit vor ihrem Geschäft oder ihrer Einrichtung parkieren konnte, zu einem urbanen Zentrum zu entwickeln, welches aus Platzgründen sowohl den rollenden wie den parkierenden Privatverkehr regeln und beschränken  muss.  Im Vergleich mit anderen Städten hat es im Stadtzentrum von Frauenfeld ein sehr grosses Angebot von Parkplätzen, das vor allem im Stossverkehr zu Überlastungen des Strassensystems, zu Lärm und Luftbelastung führt. Nebst dem Ausbau der Fuss-und Radwege – auch der Bau des Übergangs beim Chinesenbrüggli ist in diesem Zusammenhang wichtig- und des öffentlichen Verkehrs braucht es neue Regeln, die zu  Verhaltensänderungen führen.

Ganze Medienmitteilung als PDF lesen

Mai 2014 – Mobilitätskurs für Senioren

Am 13.5.14 führte der VCS Thurgau und ProSenectute zusammen mit verschiedenen Partnern (Ostwind, Stadtbus Frauenfeld, Kantonspolizei Thurgau und weitere) den ersten Mobilitätskurs im Thurgau durch. 21 angemeldete Personen konnten in Frauenfeld zu einem äusserst erfolgreichem Vormittagskurs begrüsst werden. Ziel war den Senioren den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu erleichtern und das aktuelle Wissen zum sicheren Unterwegssein als zufussgehende Person zu vermitteln.
Weitere Kurse folgen am 17. September 2014 in Frauenfeld. Der Vormittagskurs findet von 8:30-12:00 statt, der Nachmittagskurs von 13:30-17:00. Weiter Infos finden Sie hier.

April 2014- Velobörse Kreuzlingen

Am 5. April14 führte der Vorstand VCS Thurgau zusammen mit verschiedenen Helfer/innen die Velobörse in Kreuzlingen durch. Bei schönem Frühlingswetter wechselten an die 150 Fahrräder ihren Besitzer. Durch ProVelo wurde wiederrum ein gratis Velocheck angeboten bei dem die Strassentüchtigkeit und Sicherheit des neu erstandenen Velos von Fachleuten beurteilt wurde. Die strahlenden Gesichter auf Käufer und Verkäuferseite motivieren uns, diesen Anlass auch nächstes Jahr wieder durchzuführen. Das Datum der nächsten Velobörse in Kreuzlingen wird in Bälde hier bekannt gegeben.

März 2014- Evi Allemann beim VCS Thurgau

An der Jahresversammlung der Sektion Thurgau des Verkehrsclubs der Schweiz VCS am 27. März in Frauenfeld sprach die Berner Nationalrätin und Präsidentin des VCS Schweiz Evi Allemann über den kürzlich in die Vernehmlassung geschickten Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrsfonds NAF.

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Februar 2014 -FABI-Abstimmung -Ein grandioser Erfolg für den VCS und seine Partner

Der VCS ist hocherfreut über das überaus deutliche Ja zu FABI vom 9. Februar 14. Damit haben der VCS und seine Partnerorganisationen einen enorm wichtigen verkehrspolitischen Sieg errungen. Der VCS-Thurgau hat mit der Gründung eines Ja-Komitees massgeblich am Abstimmungskampf im Thurgau beteiligt.

Februar 2014- 1.Sieger Foto-Wettbewerb

Für die besten Fotos "unseres" Thurbozuges verlost der VCS Thurgau verschiedene attraktive Geschenke. Im Februar 2014 konnten wir unserem ersten Sieger Herr Oehninger gratulieren.